Warum wir beim WahlSwiper nur Ja und Nein erlauben

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Entscheidung zur Bundestagswahl 2017 zu finden. Manche wählen immer die gleiche Partei, manche können das nicht, weil sie noch gar nicht gewählt haben, und wieder andere (dazu zähle auch ich) überlegen wochenlang, wo sie ihr Kreuz machen sollen.

Doch wer liest sich schon alle Wahlprogramme durch? Zum Glück gibt es Angebote wie den Wahl-O-Maten oder nun unseren WahlSwiper. Anhand dieser Apps kann man politische Fragen beantworten und seine Positionen mit denen der Parteien abgleichen.

Bei uns ist eines jedoch anders: Im WahlSwiper kann man nur nach links für Nein und nach rechts für Ja swipen. Oder die Frage ganz überspringen. Was wir nicht wollten ist ein „neutral“ oder „vielleicht“.

Und das ist der Grund:

Die Fragen kommen alle aus den Wahlprogrammen der Parteien und sind sehr konkret gestellt, zum Beispiel: „Soll der Steuersatz für Einkommen ab 200.000 € oder mehr erhöht werden?“ Dazu kann man nun wirklich ein Ja oder Nein finden. Mit Ja können alle antworten, die Einkommen von 200.000 oder 250.000 oder 1 Millionen Euro höher besteuern wollen als jetzt – wir nehmen alle mit.

Wir wollen, dass die Parteien vor der Wahl klar Stellung beziehen, zu dem, was Wähler nach der Wahl erwartet. Und ein „neutral“ hilft dem Wähler nicht unbedingt weiter.

Wir glauben, dass es mit dem WahlSwiper leichter wird, eine politische Entscheidung zu treffen. Auch, wenn unser Fragebogen manchmal die Parteien ins Schwitzen bringt.

Und last but not least der vielleicht wichtigste Grund: Auf dem Wahlzettel kann man auch nur ein Kreuz machen.

Wir freuen uns, wenn ihr den kostenlosen WahlSwiper herunterladet, ausprobiert uns uns Feedback gibt. Denn wir wollen ihn stetig verbessern und auch bei Landtagswahlen anbieten.

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